Die theoretische Unterteilung des politischen Systems in drei Dimensionen – Input, Throughput und Output – denen jeweils unterschiedliche Leistungen zugeordnet werden können, die über die reine Fokussierung auf die Output-Seite hinausgehen, war der Ausgangspunkt der empirischen Studie. Der Fokus sollte dabei nicht auf einer objektiven Messung der Leistungen in diesen drei Bereichen, sondern auf der subjektiven Wahrnehmung der Leistungsfähigkeit seitens Bürgerinnen und Bürgern liegen. Jeder Dimension wurden daher acht einzelne Leistungen zugeordnet, die Befragte auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht erfüllt) bis 5 (vollständig erfüllt) daraufhin bewerten sollten, ob sie aus ihrer Sicht aktuell gut oder schlecht durch die Politik geleistet werden. In einem zweiten Schritt sollte die Bewertung der einzelnen Dimensionen mit der politischen Zufriedenheit der Befragten insgesamt in Zusammenhang gebracht werden, um abwägen zu können, welche Leistungen zentral für die politische Zufriedenheit von Bürgerinnen und Bürgern sind.
Um zu untersuchen, wie die drei Ebenen wahrgenommener politischer Leistungsfähigkeit – Input, Throughput und Output – mit politischer Zufriedenheit zusammenhängen, wurde von Juni bis Juli 2025 eine Personenbefragung durchgeführt. Hierbei wurde mithilfe eines Online-Access Panels von Bilendi & respondi gearbeitet. Die bereinigte finale Stichprobe umfasste 5.455 Befragte, die im Median 15,2 Minuten benötigten, um die Umfrage durchzuführen. Um verallgemeinerbare Aussagen über die deutsche Bevölkerung sicherzustellen, wurden die Befragten anhand des Mikrozensus nach Alter/Geschlecht, Einkommensklassen und Bundesländern quotiert. Alle diese Quoten konnten repräsentativ befüllt werden. Neben der politischen Zufriedenheit und der Wahrnehmung der Leistungsfähigkeit der drei Ebenen – Input, Throughput und Output – wurden auch soziodemographische Merkmale der Befragten wie Alter, Geschlecht, Einkommen oder Bildungsstand erhoben.